Digital Signage: Werbung, die (sich) bewegt!

Sie sind zum ständigen Begleiter unseres Alltags geworden. Wo wir auch sind, elektronische Plakate, animierte Werbung, digitale Türbeschriftungen oder Verkehrshinweise ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Medieninhalte werden mit gutem Grund immer mehr elektronisch vermittelt. Digital Signage ist für die gemeinte Zielgruppe attraktiv und für den Werbenden ausgesprochen kostensparend.

Digital Signage: Werbemöglichkeit, die jeden unterhaltet ...

Digital Signage: Bewegte Bilder fallen auf und ziehen an … 😉

Visuelle Reize für mehr Aufmerksamkeit

Mehr und mehr Verlage nutzen Digital Signage für das Platzieren von Nachrichten und Werbung: An hoch frequentierten öffentlichen Standorten werden News, Veranstaltungshinweise und das Lokalwetter gezeigt, was bei den Passanten bewiesenermassen mehr Aufmerksamkeit generiert als herkömmliche Werbung dies tun kann. Vernetzte (audio-)visuelle Informationssysteme sind den herkömmlichen, statischen Medien insofern überlegen, als dass sie die Sinne von Passantinnen und Passanten automatisch aktivieren. Denn die emotionale Komponente von bewegten Bildern ist weitaus stärker ausgeprägt als die statischer Plakate oder Werbedisplays. Die Möglichkeiten der Darstellung sind mit Digital Signage schier unendlich und enorm flexibel.

Die Zielgruppe fest im Visier

Digital Signage kann sowohl durch ein Programm gesteuert als auch manuell zusammengestellt werden. Mittels Präsentationstechnik, Hardware, Netzwerkanbindung und entsprechender Software werden die Inhalte wirkungsmächtig inszeniert. An öffentlichen Plätzen (Infopoint, Informationssysteme), in Hotels (Begrüssungssysteme), Grossmärkten (Adscreen), Geschäften (Instore Marketing) und Praxen (Besucher- und Weg-Leitsysteme) kommt stetig mehr Digital Signance zum Einsatz, deren Inhalte jeweils sehr zielgruppenorientiert angepasst werden können.

Digital Signage - flexibel und aktuell

Mit Displays flexibel sein, Botschaften, die auffallen.

Flexible Inhalte, in Sekundenschnelle gewechselt

Es ist klar belegt und einleuchtend, dass Nutzer von Digital-Signage-Systemen Kosten sparen können. Die Wechsel der Inhalte, das Überkleben vom Plakaten, entfallen bei elektronischer Programmierung komplett. Auch die Erstkosten halten sich sehr in Grenzen. Einmal installiert, können die Inhalte der Digital-Signage in Sekundenschnelle gewechselt, aktualisiert oder angepasst werden. Am frühen Morgen läuft auf dem Screen etwas anderes als Mitte Nachmittag, je nachdem, welche Kundschaft wann in hoher Frequenz passiert.

Ein ausgezeichnetes Beispiel wie Digital Signage funktioniert, zeigt das nachfolgende Kurzvideo der ARD.

Digital Signage ist Plakat, Flyer und Anzeigetafel in einem – und die Werbung der Zukunft!

Weiterführender Tipp zum Thema Digital Signage: Bachmann Display AG, Hochdorf

Überarbeitet am 17.4.2019 (ar)

Verpackung kann genial sein!

Dass Verpackung viele Gesichter und viele Funktionen haben kann, hat mir kürzlich ein kleiner Laden in Nykobing, Dänemark gezeigt. Meine Frau bestellte in einem kleinen vegetarischen Bistro mit Kunstausstellung einen Kaffee. Worauf Sie einen kleinen multifunktionalen Beutel serviert bekam.

Man öffnet den Beutel oben und giesst heisses Wasser hinein. Direkt in den Beutel eingebaut ist ein bereits befüllter Filter. Von dort aus fliesst der aromatische Kaffee in eine eigenständige Kammer. 300 ml World‘s finest Coffees, wie auf der Verpackung zu lesen ist.

Verpackung der besonderen Art

Ebenfalls gezeigt wird die Zubereitung auf einem Youtube Video:

Aufbau und Handling

Der Aufbau dieses Konzepts ist aus meiner Sicht genial. Für den Service ist die Zubereitung des Kaffees sehr einfach. Für den Restaurantbesucher ist die Verpackung ein Erlebnis. Das einzige, was bei mir Fragen aufwirft, sind Produktionsaufwand und Entsorgung. Also habe ich noch ein bisschen recherchiert.

Grower’s up ist eine dänische Kaffeemarke

In Dänemark bestellt, in Dänemark hergestellt. Eigentlich logisch, auch wenn ich nicht auf die Schnelle darauf gekommen bin. Auf der Webseite growerscup.com wird mir das ganze Prinzip noch genauer erklärt. Im Grunde genommen wird es in den Diskussionsforen als sehr praktisch empfunden, so wie ich es selbst erlebt habe. Der Aufbau der Verpackung lässt mich in einem Punkt trotzdem stutzig werden. Wie beim Kaffeeproduzenten Nespresso. Guter Geschmack, aber viele Fragen zu Produktion und Abbau (bezogen auf die Verpackung). Wobei bei Nespresso ein erster Ansatz die Sammelstellen für die Alukapseln bilden.

Auch als Laie erkenne ich, dass die Herstellung von Grower’s up nicht einfach ist. Die Frage bleibt, braucht es diese aufwändige Verpackung wirklich, wenn Kaffee sehr wohl auch in einfacherer Form zubereitet werden kann? Ohne überflüssige Abfälle.

Aufmerksamkeit

In einem Punkt bewundere ich diese Firma: Die Verpackung bewirkt Aufmerksamkeit. Sie wird dem Produkt Kaffee sicher gerecht. Denn dieser hatte ein überzeugendes Aroma. So wird ein positives Erlebnis erzeugt. Allerdings bleibt eine gewisse Gefahr für Negativ-Werbung aufgrund des gesamten Aufbaus bestehen. Wie das Ganze entsorgt wird und wie umweltfreundlich es ist, darüber habe ich trotz langer Suche nichts gefunden.

Mehr zum Thema Verpackung

Werbung

Produktverpackungen werden laufend weiterentwickelt

Sie sind so selbstverständlich, manchmal auch etwas lästig und ganz selten länger im Gebrauch. Die Rede ist von Produktverpackungen. Käufer informieren sich auf der Verpackung in der Regel über Anwendung, Verkaufs- und Verbrauchsdatum, Herstellort, über das verwendete Material und vieles andere. Nebst der Informationsvielfalt sollten Produktverpackungen auch ein gewisses Image darstellen. Denn je anspruchsvoller die Zielgruppe, desto anspruchsvoller das Design und die Erwartungen an das ganze Verpackungs- und Vertriebskonzept.

Mit Sensor-Label-Technologie Zustand der Produkte messen

Das Fraunhofer Institut arbeitet gemäss einem TV-Beitrag von Mhoch4 daran, dass mit kleinen Displays auf der Produktverpackung gemessen werden kann, ob die Lebensmittel noch in einem guten Zustand sind. Verbraucher können dank diesem Display direkt beim Kauf erkennen, ob der abgepackte Fisch wirklich noch frisch ist oder ob der teure Fernseher beim Transport einen Schlag abbekommen hat. Mit dieser Methode findet automatisch eine Live-Messung statt, die, wenn sie «spruchreif» ist, sich am Markt durchsetzen wird.

Welche Anforderungen muss eine Produktverpackung erfüllen?

Nebst Stabilität und Schutz für das Produkt sollte bei einer Verpackung immer mehr auch das Recycling berücksichtigt werden. Verpackungen sollten trotz Robustheit leicht und einfach im Handling sein. Es geht dabei nicht nur um die Produktverpackung im Verkaufsladen. Gerade Versandhäuser sind auf Verpackungslösungen angewiesen, die gut lagerfähig sind und die Packprozesse beschleunigen. Erfindungen wie diejenige vom Fraunhofer Institut unterstützen und ergänzen das Produktverpackungsmarketing. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Bereich noch weiterentwickelt.

Weitere Blogs zum Thema Verpackung: Ersteindruck, Schutz und Verantwortung

Welche Botschaften (Pralinen)Verpackungen vermitteln können

Die Weihnachtszeit ist vorbei, das neue Jahr hat angefangen. Ich gebe es zu, in den Weihnachtsferien bin ich mehr als gewöhnlich vor dem Fernseher und werde dadurch natürlich mit mehr Werbung konfrontiert. Klar, dass in dieser Zeit vermehrt für Produkte wie Pralinen geworben wird, die sich als Geschenk oder als Mitbringsel für die zahlreichen Feste eignen. Geschenke und Mitbringsel vermitteln Botschaften. Darauf gilt es zu achten.

TV Spots von Lindt - Produktion von Pralinen, Pralinenverpackungen sind wichtig

TV Spots von Lindt – Produktion von Pralinen auf YouTube.com

Schokolade Lindt – Edler Genuss in einer edlen Verpackung

Ein Spot ist mir dabei sehr aufgefallen, ganz einfach, weil er jedes Jahr wieder läuft. Wobei ich meine, dass er immer ein bisschen überarbeitet, ja, aktualisiert wird. Es ist der Spot von der Schokolade Lindt, wo die engagierten Chocolatiers quasi die Türen öffnen und einen Einblick in die Produktion ermöglichen. Pralinen und anderes Konfekt, liebevoll zubereitet nach den Schweizer Geheimrezepten, präsentiert in edlen Pralinenverpackungen (siehe dazu Spots auf Youtube.com).

Das gefällt mir an der Lindt-Werbung

Viele Werbespots finde ich daneben. Sie verpassen es oft, die Zielgruppe ernst zu nehmen. Sie sind marktschreierisch und haben oft billige Botschaften. Manchmal erinnern sie mich an einzelne Protagonisten aus der Politik, die mit ihrem provokativen Auftreten nur eines wollen, die Aufmerksamkeit. Ich weiss, auch das ist ein (in meinen Augen zweifelhafter) Weg um nachhaltig zu sein. Lindt macht das anders. Die Öffnung, der Blick für den Zuschauer in die Produktion kommt einem langjährigen Vertrauensverhältnis gleich. Die Botschaften: «Wir sind für Sie da und haben wiederum nur das Beste für Sie zubereitet. Liebevoll, köstlich, vollendeter Genuss.»

Gute Verpackung spart weiteres Verpackungsmaterial

Gute Verpackung spart weiteres Verpackungsmaterial

Die Pralinenverpackungen

Ich lande immer wieder beim Thema Verpackung (siehe dazu auch mein Blog zum Thema Verpackung). Wieviel Verpackung ist wirklich nötig? Ich muss gestehen, Pralinen in einer durchsichtigen Plastiktüte wäre wie ein Faustschlag ins Gesicht. Es erinnert mich an Menschen, die meiner Meinung nach, ihren eigenen Wert nicht erkannt haben. Sie kleiden sich stil- und farblos. Ihr Selbstvertrauen ist enorm tief.

Lindt lebt dies anders vor, ist es sich wert, so präsentiert zu werden, wie ihre Produkte sind. Wertvoll! Daher kann ich die speziell produzierten Pralinenverpackungen durchaus akzeptieren und schätzen. Nehmen sie mir doch wiederum viel Verpackungsarbeit ab, da ich sie genauso wie sie sind, einfach schenken kann … Design und Qualität, die auch bei der Zielgruppe gut ankommen.

Pralinenverpackung: Ideal zum präsentieren und verschenken

Eine Pralinenverpackung präsentiert überzeugend den Inhalt.

Und ganz ehrlich. Ich besitze heute noch schöne und stabile Pralinenschachteln zu Hause, in denen ich zum Beispiel Büromaterial aufbewahre. Qualität kann zusätzlich anders genutzt werden!

Weiterführend Links zum Thema Schokolade, Pralinenverpackung

Auf Youtube.com befindet sich ein Video von Läderach Chocolatier, das in gut 3 Minuten die wichtigsten Infos zur Schokoladen-Herstellung aufzeigt.

Beispiel eines Pralinenverpackungsherstellers: Bachmann Forming AG: Pralinenverpackung-Hersteller, Hitzfeld

Der Ratgeber für Bauherren: die Bauberater-App

Apps sind in. Sie informieren über die wichtigsten Dienstleistungen, ermöglichen den schnellen Überblick und sind je nach Thema ein sehr nützliches Instrument für die Kundenbindung. Ich habe bewusst eine App aus einem komplexen Gebiet genommen. «Man baut nur einmal.» ist ein Spruch, der dem Bauwesen seit Jahren anhaftet. Hier eine überzeugende App zu schaffen, ist ein Kunststück, das aber offenbar der hbq-bauberatung gelungen ist. Diese Bau-App habe ich mir näher angesehen.

Der Ratgeber für Bauherren: Die Bauberater-App

Bauratgeber App: Einfach und bequem die Wichtigsten Infos im Überblick

Bauratgeber App: Für Android und iPhone. Einfach und bequem die Wichtigsten Infos im Überblick

Gefunden habe ich Sie auf hbq-bauberatung.ch: Die App für den Bauherren. Ich kann mich mit dieser App über die Bauplanung, Bauverträge, Bauqualität und Bauabnahmen informieren. Dazu gibt’s Neuigkeiten und Downloads. Klicke ich zum Beispiel auf Bauplanung, erscheint eine weitere sehr übersichtliche Navigation. Dort kann ich mich entscheiden, welches Thema ich genauer anschauen möchte. Ich habe mich für das Thema «Welches Wohneigentum?» entschieden. Nun lande ich bei einem Artikel, der sehr übersichtlich gegliedert ist und der mir auch Tipps bei der Wahl eines geeigneten Wohneigentums gibt. Möchte ich ein freistehendes Haus? Ein Architektenhaus? Reihenhäuser, Stockwerkeigentum oder Altliegenschaften? Eine saubere Aufteilung, die den Benutzer über die wichtigsten Vor- und Nachteile informiert, ist ebenfalls enorm nützlich. In der Rubrik Downloads gibt es ein kostenloses PDF zum Herunterladen sowie Links direkt zu SRF, wo der Inhaber von der hbq bauberatung GmbH, Othmar Helbling interviewt wird.

Einfach und bequem Vor- und Nachteile aufzeigen

Was sind die Anforderungen an eine App? Im Vordergrund stehen wie bei allen Tools die Einfachheit und der Nutzen. Ich will nicht mit unnützen Infos zugedeckt werden. Eine App ist die Kurzform einer umfassenden Webseite, die mich regelmässig über das Wichtigste und Neueste informiert. Auch das macht hbq-bauberatung vorzüglich. In der Rubrik News erhalte ich eine Übersicht und sehe auch gleich, dass beinahe wöchentlich neue Blogs erscheinen. Einfach und bequem, Vor- und Nachteile im Überblick, regelmässige und doch überschaubare News. Hbq hat vieles richtig gemacht.

Zu hbq-bauberatung.ch

Der Kaffee tropft Schluck für Schluck in die Kanne

Kaffee, wir geniessen ihn täglich. Doch auch dieses Produkt hat so seine Geschichte und seine Zubereitung. Meine Kollegin Jasmin Taher ist diesem brauen Getränk mit all seinen Facetten nachgegangen:

Frisch gerösteter Kaffee im Kaffee Shop

Frisch gerösteter Kaffee vielleicht sogar aus dem Kaffee Shop?

Kaffee von Gestern …

Früher, das ist noch gar nicht so lange her – vielleicht erinnern Sie sich auch noch dunkel? – wurde der Kaffee stets über einen Porzellanfilter aufgebrüht und tropfte Schluck für Schluck in die darunter stehende gute Porzellankanne mit dem Goldrand oder den Blümchen. Gemahlen wurden die Kaffeebohnen zu dieser Zeit noch ganz frisch mit der Hand. Und serviert wurde der frisch gebrühte Kaffee wahlweise mit Rahm oder Kaffeerahm.

Die Italiener waren uns seinerzeit schon einen Schritt voraus und genossen damals bereits «caffè» und «cappuccino» mit geschäumter Milch.

Später gab es dann die «caffettiera», die italienische Herdkanne für zu Hause, mit der man den – mittlerweile schon elektrisch gemahlenen – Kaffee zubereiten konnte. Auch die «French Press» (Pressstempelkannen) gab es schon längst. Sie wurde bereits um 1850 in Frankreich erfunden und 1929 in Italien erstmals patentiert und danach stetig weiterentwickelt.

Die Auswahl an Sorten war lange Zeit noch ziemlich begrenzt. Sicherlich hätte sich kein Mensch vorstellen können, dass irgendwann unzählige Kaffeesorten in einer Vielzahl von Qualitäten im Angebot sein würden.

Guter Kaffee schmeckt auch kalt gut!

Heutzutage kann man – sogar im Café – aus diversen Kaffeesorten wählen, die sich sowohl in Geschmack als auch in ihrem gesamten Profil deutlich unterscheiden, z. B.:

  • Monsooned Malabar: Ein Kaffee, der nach der Ernte in Indien einige Tage dem Monsunregen ausgesetzt und anschliessend durch die Winde getrocknet wird. Dies macht ihn zu einem besonders milden, harmonischen Kaffee.
  • Sidamo Corona: Ein Kaffee, der aus Äthiopien, der ursprünglichen Heimat des Kaffees stammt. Sein Geschmack erinnert an Biskuit- und Honigaromen.
  • Mount Everest: Eine Spezialität aus dem nepalesischen Himalaya mit einzigartigem Geschmack.
  • Blue Mountain aus Jamaica: Einer der berühmtesten, edelsten und teuersten Kaffees der Welt. Ein Kaffee voller harmonischer Aromen, rundem Geschmack und wenig Säure. Nur wenige Lieferanten bieten den garantiert echten Blue Mountain Coffee an.

Um herauszufinden, welche Sorte, welche Röstung – sprich welcher Kaffee – einem am besten schmeckt, hilft nur eines: Durchprobieren. Einen prima Tipp, woran man guten Kaffee erkennen kann, gibt Röstmeisterin Dilek Celep: «Guter Kaffee schmeckt auch kalt gut!»

Auf die richtige Röstung kommt es an

In industriellen Grossröstereien werden Kaffeebohnen extrem heiss (bei ca. 400 °C), dafür jedoch nur sehr kurz (teilweise weniger als vier Minuten lang) geröstet. Um Zeit zu sparen, werden die Bohnen nach dem Rösten abrupt mit Wasser abgekühlt. Gern gesehener Nebeneffekt: Der Kaffee gewinnt wieder an Gewicht, das er zuvor beim Rösten teilweise verloren hatte.

Nachteil des kurzen, heissen Röstens: Der Chlorophyll-Anteil in den Bohnen, der für den bitteren Kaffeegeschmack verantwortlich ist, bleibt bestehen. Insgesamt schmeckt industriell gerösteter Kaffee weniger gut und ist meist weniger magenfreundlich, kann sogar Übelkeit und Schwindel verursachen.

In kleinen handwerklichen Röstereien geht man die Sache beim Rösten viel gemächlicher an: Die Rösttemperatur beträgt weniger als 200 °C. Je nach Bohnensorte dauert die Röstung um die 20 Minuten. Nach dem Rösten werden die Bohnen langsam abgekühlt. Das Ergebnis: Der Kaffee ist deutlich geschmacksintensiver, weniger bitter, magenschonender, bekömmlicher und aromareicher.

Eine Vielzahl an Zubereitungsarten

Doch nicht nur der Kaffee ist ausschlaggebend für den absoluten Kaffeegenuss. Auch die Zubereitungsart, der Mahlgrad des Kaffeepulvers, das verwendete Wasser und sein Härtegrad bestimmen den Geschmack massgeblich.

Über die optimale Zubereitungsart – klassischer Filterkaffee, Siebträger-Espressomaschinen, italienische Herdkannen, Pressstempelkannen oder Kaffee-Vollautomaten – scheiden sich die Geister. Für jede Zubereitungsart empfehlen sich unterschiedliche Mahlgrade:
eher fein gemahlen für den Siebträger, mittlerer Mahlgrad für Filterkaffee, eher grobes Kaffeepulver für die French Press.

Frisch geröstet schmeckt‘s am besten

Langes Lagern nach dem Rösten ist «Gift» für den Kaffee. Röstmeisterin Dilek Celep sagt: «Nach dem Rösten braucht der Kaffee ca. vier Tage, bis er sein volles Aroma entfaltet. Dieser optimale Geschmack hält sich bei richtiger Lagerung – kühl, trocken, luftdicht und dunkel – nur wenige Wochen.» Wichtig ist also, dass man seine Kaffeebohnen baldmöglichst nach dem Rösten geniesst.

Weiterführende Links zumThema Kaffee

  • de.wikipedia.org/wiki/Pressstempelkanne
  • Interview mit Dilek Celep, zertifizierter Röstmeisterin, Geschäftsführerin von »momente – genussvoll leben« am 24. September 2014. momente-leonberg.de

Erfolgsstory Smartphone: Eine rasante Geschichte

Es ist noch nicht lange her, als Touchscreens und Handys mit Internetzugang in Science Fiction-Filmen auf der Kinoleinwand wie utopische Illusionen wirkten. Heute sind sie Teil unseres Lebens – und mehr noch: Sie sind Teil unserer selbst geworden. Sie begleiten uns nicht nur, sie führen uns. Wir kommunizieren nicht bloss mittels Smartphone, sondern mit ihm. Sie sind uns praktisch dienlich, sie erleichtern und beschleunigen Kommunikation, Orientierung und Konsum. Und aber – so dämmert es allmählich –, sie bergen auch Gefahren. Doch erst mal der Reihe nach.

Erfolgsstory Smartphone: Eine rasante Geschichte

Das Smartphone, starke technische Orientierungshilfe in vielen Bereichen von unserem Leben.

IBM macht den Anfang: Das erste Smartphone

Es war Anfang der Neunzigerjahre, als IBM das erste «Smartphone» auf den Markt brachte. Mobiltelefone gab es schon länger, im wörtlichen Sinne von «mobilen Telefonen»: Gross und schwer waren sie, langsam und ausser telefonieren konnten sie nichts. Doch die kreativen Entwickler von IBM waren schon 1992 damit beschäftigt, Funktionen eines Computers in diese mobile Geräte einzubauen, was mit dem «Simon Personal Communicator» auch gelang: Das Telefon konnte E-Mails und Faxe versenden, hatte ein Adressbuch und einen Kalender. Zu bedienen war der Urvater des Smartphones übrigens damals schon via Touchscreen.

Revolutionärer Wendepunkt: Das iPhone betritt die Bühne

Schon bald stieg der finnische Telefon-Hersteller Nokia mit ins Smartphone-Business ein und entwickelte eine ganze Reihe ähnlicher, besserer Geräte. Die Entwicklung ging rasant voran; innovative Firmen wie Windows Mobile, BlackBerry OS und Palm OS wurden zu Konkurrenten und beschleunigten die Evolution der Smartphones. Bis schliesslich Apple mit dem iPhone eine revolutionäre Idee verwirklichte: Die Multioptions-Bedieneroberfläche. Damit war dem Silicon Valley-Giganten ein echter Durchbruch gelungen.

Trotz Überforderung und Ängsten: Wir brauchen uns!

Heute werden vermehrt kritische Stimmen laut bezüglich geheimer Überwachung und womöglich folgenschwerer Preisgabe intimer Benutzerdaten: Apple und Google kennen uns in mancher Hinsicht besser als wir selbst – und das macht vielen Angst. Die Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten (ganz zu schweigen von der gewaltigen App-Flut im Internet!) kann Benutzer überfordern. In welche Richtung sich die Hass-Liebes-Beziehung zwischen Mensch und Smartphone entwickelt ist offen. Aber ein Leben ohne sie ist für manchen vorerst undenkbar geworden.

Weiterführender Link:

Berufsbegleitende-Ausbildung.ch: Handy, Smartphone, Tablet: mobile Kommunikation prägt unser Leben

Was macht ein gutes Hotel aus?

Alle Jahre wieder kommen sie, die wohlverdienten Ferien. Sie sind wichtig, damit sich unser Körper erholen und auftanken kann. Allerdings sollte dies nicht nur in den Ferien, sondern auch an Wochenenden und an den Abenden der Fall sein. Denn ohne genügend Erholung kann keine Leistung erbracht werden. Das ist etwas, was wir im Strudel des Alltags oft vergessen.

Ferien = verdiente Erholung

Das Wort Ferien vermittelt den untergründigen Anspruch auf Erholung. Nur müssen sich die verdienten Urlaubstage eben auch verdient werden. Vor und nach den Ferien arbeitet man in der Regel mehr. Dazu kommt, dass die Ferien selbst ja auch noch vorbereitet werden müssen. Auch das kann Stress bedeuten. Kürzlich suchten meine Frau und ich nach einem Hotel im Schwarzwald. Obwohl das Internet inzwischen viele Möglichkeiten zur Eingrenzung von Suchkriterien bietet, hatten wir Stress. Es war oft unklar, was die Region bietet und was genau im Hotel-Angebot inbegriffen ist. Zudem landet man oft auf zahlreichen Portalseiten, die zwar Infos anbieten, aber nicht genug, um sich ein einigermassen klares Bild zu verschaffen. Was mir weiter fehlte, waren gute und aussagekräftige Bilder – bei Hotels in meinen Augen ein klares Muss.

Beispiel Hotel Paladina – Hotel mit 80‘000 m2 Umschwung und einem geheizten Schwimmbad

Immer wieder im Frühjahr zieht es mich ins Hotel Paladina in Pura im Kanton Tessin. Ein Hotel, das viel für seine Feriengäste unternimmt. Doch das Besondere scheint mir der riesengrosse Umschwung mit einem geheizten Freiluftschwimmbad (soweit mir bekannt, das einzige im Kanton Tessin) und zahlreichen Spielmöglichkeiten für Jung und Alt. Feriengäste erwartet zudem am heimischen Herd zubereitete Marmeladen, verschiedene selbst gebackene Brotsorten und selbst gemachte Teigwaren. Tessin, seine Küche, seine Kultur, seine Nähe zum Feriengast, wird mit Überzeugung gelebt und garantiert für nachhaltig positive Erinnerungen (Das Hotel Paladina, Pura, Tessin im Internet)

Aussicht vom Hotel Paladina

Aussicht vom Hotel Paladina auf Umschwung und Caslano

Was erwartet man von einem Hotel?

Wer Ferien in einem Hotel bucht, hat bestimmte Erwartungen. Hier eine Liste, auf was es ankommen könnte:

  • Gutes Essen, ergänzt mit einem heimischen Angebot.
  • Ruhige aber doch zentrale Lage, gut erreichbar oder Taxidienst seitens des Hotels.
  • Gäste werden ab dem Einchecken wenn möglich mit Namen begrüsst.
  • Vielfältige Zahlungsmöglichkeiten.
  • Wireless
  • Gute Kenntnisse des Angebotes in der Region.
  • Schlafkomfort, sauber gereinigte Zimmer mit Seife, Badetüchern, Fön etc.
  • Klare Kommunikation der Preise im Vorfeld.
  • Was in den Werbemassnahmen des Hotels versprochen wird, sollte eingehalten werden.
  • Einzigartigkeit sollte betont werden. Wenn nicht vom Hotel, so zumindest von der Region.
Schachspielen im Paladina, Pura Tessin

Schachspielen im Paladina, Pura Tessin

Natürlich kann die Liste beliebig ergänzt werden. Es geht darum, Gründe zu schaffen, dass Feriengäste positiv von den Ferien erzählen, bloggen und ihre Bilder in Facebook posten. Gründe, wie sie das Paladina hervorragend zu schaffen weiss.

Spielplatz im Hotel Paladina

Spielplatz im Hotel Paladina

 

Von den vielschichtigen Anforderungen an eine Transportverpackung

Verpackung ist nicht gleich Verpackung. Neben bestimmten Verordnungen vom Bund, die es zu erfüllen gilt, bedeutet sie auf den ersten Blick Sicherheit. Genauso wichtig aber: Sie fungiert als Träger einer Botschaft und muss überdies logistisch möglichst einfach zu handeln sein.

Herausforderung Transportverpackung

Herausforderung Transportverpackung

Eine Verpackung hat also einen vielfältigen Anforderungskatalog zu erfüllen. Da verliert man von Produkteseite schnell einmal den Überblick. Auf was kommt es wirklich an? Wo liegen die Gefahren zum Beispiel bei der Transportverpackung? Wo die Chancen? Und: wie kann eine enge, professionelle Zusammenarbeit mit einem Verpackungsunternehmen konkret aussehen?

Komplexe Ansprüche, souverän gemeistert: Equisa verpackt und transportiert Spülmaschinen für Winterhalter

Als Beispiel soll hier die umfassende Kollaboration des Verpackungsunternehmens Equisa mit der Winterhalter Gastronom AG dienen. Letztere verkauft Spülküchen für die Gastronomie und Hotellerie und gilt als eine der besten und geachtetsten Firmen auf diesem Gebiet. Die stetig erweiterte Produktepalette ist international interessant: Geliefert wird in rund 50 Länder! Da stellen sich verschiedentliche Anforderungen bezüglich Verpackung, Lagerung und Transport, darunter auch sehr komplexe.

Transport, Lagerung und Bedruckbarkeit clever gelöst

Winterhalter gelangte an Equisa ursprünglich mit dem Anliegen des sicheren Transportes. Äussere Einflüsse wie Nässe, Hitze, Vibrationen oder Schläge durften den Spülmaschinen beim Versand zum Kunden nichts anhaben. Zusätzlich musste der unternehmensinterne Transport neu durchdacht werden und auch die Bedruckbarkeit der verpackten Waren wurde für die Firma Winterhalter zu einem zentralen Anliegen. Ansprüche, mit denen Equisa umzugehen verstand.

Die Lösung: Alles in einem!

Die optimale Lösung fand man von Seiten der Verpackungsspezialisten in Spezialpaletten und passenden Wellpappe-Hauben. Alle Produktgruppen wurden fortan über Equisa bezogen – dadurch konnte der Bestellaufwand auf ein Minimum reduziert und die Kommunikationswege so kurz als möglich gehalten werden. Die Verpackungen selbst werden bei Equisa direkt eingelagert, hier ist Platz zu Genüge vorhanden. Auch hinsichtlich des Verpackungsdesigns fand man in Equisa den idealen Partner.

Weiterführende Infos siehe: Equisa-Verpackungen.com: Transportverpackung für Spülmaschinen (Winterhalter Gastronom AG)

Spritzgiessen – wenn ein Produkt ein Gesicht erhält

Ich stelle immer wieder fest, dass viele Dinge im Alltag für mich (zu) selbstverständlich sind. Heute zum Beispiel ist mein neues Smartphone per Post eingetroffen. Ich habe mich für die Marke fairphone entschieden, weil dort unter anderem ein 100%-Recycling angestrebt wird. Zudem erhalten die Mitarbeiter in der Produktion faire Löhne. Nun ist es also da und ich halte es in der Hand. Es gefällt mir! Schnell nehme ich mein bisheriges Smartphone, ein Samsung Galaxy S4 und vergleiche. Ein anderes Design, ein anderes Handling. Da fange ich an zu sinnieren. Wie entsteht eigentlich so ein Design? Wie kann man einem neuen Produkt ein modernes beziehungsweise überhaupt ein Design geben? Die Antwort findet sich im Formenbau.

Spritzgiessen, Spritzguss - Der Anfang aller Produkte

Auch das fairphone brauchte zuerst eine Form

Fertigung im Spritzguss

Bei meiner Recherche stosse ich auf den Begriff Spritzgiessen, der laut Duden «Fertigung im Spritzguss» bedeutet. Mit dem Spritzgiessen, das in der Fachwelt eben Spritzguss genannt wird, können in einem einzigen Arbeitsschritt fixfertige Formteile in grosser Stückzahl hergestellt werden. Der Werkstoff wird verflüssigt und in ein Werkzeug unter enorm hohem Druck eingespritzt. Innovative Produkte können somit herausragend und authentisch umgesetzt werden. Diese Produktionsmethode wird vor allem bei Massenherstellungen angewendet. (Beispiel für Spritzgiessen Von Allmen AG in Pfäffikon ZH).

Beispiel Spritzguss Modell der Von Allmen AG in Pfäffikon Zürich

Beispiel Spritzguss Modell der Von Allmen AG

Kriterien bei der Produktentwicklung

Obwohl mein neues Smartphone einfach in der Hand liegt, steckt dahinter ein grosser Denk- und Verarbeitungsprozess. Ein Produkt muss ja nicht nur gut aussehen. Es geht um das Handling, die Zusammenstellung der verschiedenen Einzelteile, um das Design und um eine möglichst kostengünstige Produktion. Darum, dass sich im genannten Beispiel das Smartphone äusserlich unterscheidet von seinen bekanntlich starken Mitbewerbern. Und dass Image und fixfertiges Produkt sich letztendlich nicht gegenseitig «widersprechen».

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Stabilität im Falle eines Smartphones sehr wichtig ist. Was wir so oft am Tag in die Hand nehmen, was einen grossen Teil unseres modernen Ichs (Kontakte, mobiler Zugang zum Internet, etc.) speichert, sollte einen Sturz unbedingt überleben können. So gesehen messe ich dem Spritzgiessen eine enorme Bedeutung in der Produktion zu. Es geht nicht nur um das Gesicht eines Produktes. Da steckt viel mehr dahinter, insbesondere ein enormes Wissen und ein äusserst kreativer Denkprozess! Denn letztendlich entsteht aus dem Nichts ein nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug für Millionen von Menschen in ihrem Alltag.

Vom gleichen Autor zum Thema Spritzguss: Raeber-Leben-Blog.ch: Alltägliches wird wertvoller durch seinen Hintergrund.