Ansprüche an eine professionelle Webagentur

Wer im Internet sichtbar sein und Kunden gewinnen möchte, braucht heute umso mehr die Leistungen einer professionellen Webagentur, die auf Grundlage der neuesten Methoden und Techniken agiert, zuverlässig arbeitet und messbare Ergebnisse liefert. In diesem Artikel wird erklärt, worauf man bei der Auswahl eines geeigneten Dienstleisters achten muss.

Ansprüche an eine professionelle Webagentur – Darauf müssen Sie achten

Ansprüche an eine professionelle Webagentur – Darauf müssen Sie achten

Die Entwicklung des Internets

Das Internet hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Früher ging es nur darum, eine ansprechende Website aufzusetzen. Heute muss die Website suchmaschinenoptimiert sein, auch auf mobilen Endgeräte gut aussehen und das Unternehmen braucht eine Präsenz auf Facebook, Twitter und Instagram, um die notwendige Menge an Kunden erreichen zu können.

Verständlich, dass viele Unternehmen mit den Möglichkeiten überfordert sind und die Dienste einer Webagentur in Anspruch nehmen. Natürlich ist jede Agentur anders, im Kern erkennt man eine professionelle Webagentur jedoch an folgenden Dingen:

  1. Zuverlässigkeit

Es ist unter Webagenturen weit verbreitet, Dienstleistungen grundsätzlich zu spät abzuliefern. Dazu gibt es jedoch keinen Grund. Eine professionelle Webagentur kann durch ihre langjährige Erfahrung den Arbeitsaufwand gut kalkulieren und daher auch realistische Einschätzungen zu Budget und benötigter Zeit liefern.

Zuverlässigkeit und eine klare Kommunikation sind Voraussetzungen für eine fruchtbare Zusammenarbeit.

  1. Faire Preise

Die Preise sollten fair sein und auch den Nutzen widerspiegeln, den der Service der Agentur für den Kunden hat. Eine unseriöse Agentur erkennt man übrigens daran, dass sie hohe Preise verlangt und gleichzeitig auf einen schnellen Kauf ihrer Dienstleistung drängt.

  1. Grosses Netzwerk

Eine professionelle Webagentur ist sich ihrer Stärken und Schwächen genau bewusst und kommuniziert eindeutig, wobei sie dem Kunden wirklich helfen kann und wofür der Kunde bei einem anderen Dienstleister vielleicht besser aufgehoben wäre.

Nur die wenigsten Dienstleister, egal in welchem Bereich, können ein breites Angebot an Dienstleistungen gleich gut abdecken. Wie in einem guten Restaurant, bei dem die Karte auf eine Anzahl Speisen begrenzt ist, sind die besten Agenturen oft die, die nicht «alles» anbieten.

Eine unprofessionelle Webagentur erkennt man häufig daran, dass sie alles anzubieten scheint und jedem Kunden alles verkaufen möchte. Unmöglich, jede Leistung in hoher Qualität abzuliefern.

Eine professionelle Webagentur hingegen verfügt über ein Netzwerk an kompetenten Partnern, die sie bei der Arbeit unterstützt und die bei Bedarf weiterempfohlen oder an die ein bestimmter Teil der Dienstleistung ausgelagert wird.

  1. Erarbeiten von individuellen Lösungen

Auch wenn das Ziel der meisten Unternehmen gleich ist, nämlich am Ende des Tages genügend Umsatz zu erzielen, ist der Weg dorthin sehr individuell. Zu vielfältig sind die Möglichkeiten des Internets, als dass es eine Pauschallösung für alle Kunden gäbe.

Eine professionelle Webagentur geht daher genau auf die Herausforderungen und Bedürfnisse des Kunden ein und unterbreitet individuelle Lösungsvorschläge. Dazu gehört, auch mal über den Tellerrand hinauszublicken und zusammen mit dem Kunden unkonventionelle und kreative Lösungen zu erarbeiten.

  1. Auf dem neuesten Stand der Dinge sein

Trends kommen und gehen und was heute funktioniert, kann morgen schon wieder komplett ineffektiv sein. Keine Webagentur kann es sich leisten, «althergebrachte» Lösungen zu verkaufen.

Eine professionelle Webagentur verfügt über eine exzellente Kenntnis des Marktes und beherrscht die neuesten Tools und Programme schon kurz, nachdem sie verfügbar sind.

  1. Erstklassiger Kundenservice

Nicht zuletzt zeichnet sich eine professionelle Webagentur durch einen erstklassigen Kundenservice aus. Sie stellt den Erfolg des Kunden in den Vordergrund und kann auch kurzfristige Aufträge zufriedenstellend bearbeitend. Dazu gehört auch, den Kunden eingehend zu beraten und bei Problemen erreichbar zu sein.

Eine professionelle Webagentur sorgt dafür, dass ihre Kunden sich wohl fühlen und die anvisierten Ziele auch tatsächlich erreicht werden.

Durch die Entwicklung des Internets gibt es eine Vielzahl an Dienstleistern. Hier gilt es, zu vergleichen und den Anbieter auszuwählen, der sowohl fachlich als auch zwischenmenschlich überzeugt.

Tipp: seaio: eine professionelle Webagentur, Region Uster, Zürcher Oberland

 

Umbraco, Beispiel eines quelloffenen Content-Management-Systems

Was ist ein Content-Management-System (CMS)? Welches CMS ist das richtige? Mit diesen Fragen werden alle von KMU bis hin zum Grossunternehmen im Fall einer entsprechenden Evaluation konfrontiert.

Doch der Reihe nach. Ein CMS ist ein Programm, das hilft, den firmeneigenen Webauftritt schnell, einfach und zuverlässig zu betreuen. Es besteht aus dem Backend und dem Frontend. Ersteres ist dazu da, neuen Inhalt zu generieren, Texte und Bilder zu erfassen, die Webseite zu bewirtschaften. Das Frontend ist das, was im WWW letztendlich angezeigt wird.

CMS, Content Management System: Arbeit erleichtern, Fehlerquoten senken, überzeugend auftreten

Ziel CMS: Arbeit erleichtern, Fehlerquoten senken, überzeugend auftreten

Mit einem CMS sollen Unternehmen bestmöglich nach dem individuell definierten Corporate Design im Internet präsentiert werden.

Kleines Unternehmen, einfacher Webauftritt. Grosses Unternehmen, vielfältiger Auftritt. Es sind in beiden Fällen keine HTML- oder andere Programmiersprachen-Kenntnisse nötig. Dadurch wird die Fehlerquelle reduziert, weil wer neue Inhalte auf der Webseite erfasst, nicht mit der Programmierung in Berührung kommt. Die Fehlerquote wird gegenüber einer reinen HTML-Webseite (Beispiel) massiv gesenkt.

Umbraco und wie man erkennt, ob ein CMS nützlich ist

Heute gibt es über 200 CMS‘, bekannte sind WordPress, Contrexx, Drupal, Joomla, Typo3, Umbraco, Mura, admiralCX, Weblication und andere. Die wichtigsten Kriterien:

  1. Zufriedene Nutzer:

Schauen wir uns Umbraco genauer an. Dieses CMS wurde im Jahr 2000 von dem dänischen Software-Entwickler Niels Hartvig gegründet. Es ist über 100‘000-mal weltweit im Einsatz, ein Beweis, dass es das Vertrauen von zahlreichen Unternehmen geniesst. Anwender sind mit diesem Universalwerkzeug zufrieden.

  1. Weiterentwicklung

Umbraco wird vom Autor, einem Kernteam und einer Community weiterentwickelt. Ein weiteres Zeichen, dass auf dieses CMS gesetzt werden kann. Zufriedene Nutzer und eine stetige Weiterentwicklung.

  1. Vielseitigkeit

Umbraco steht für eine in Skandinavien gebräuchliche Bezeichnung für Inbus-Schlüssel. Vielfältigkeit muss sein. Dazu gehört das Vorausdenken. Was ist gefragt? Welche Bedürfnisse hat der Markt? Fragen, die von den Entwicklern beobachtet und aufgegriffen werden.

  1. Einsatzmöglichkeiten

Es geht nicht nur um Webseiten. Oft sind Schnittstellen zu anderen Dienstleistungen notwendig. Zum Beispiel für Schulungen, Kundendatenbanken etc. Mit Umbraco können nebst Webseiten auch Apps, Rich-Media (Video, Audio, Animation) und Onlineshops erstellt werden.

Ein CMS verhilft zur Übersicht und vereinfacht das Handling

Ein CMS verhilft zur Übersicht und vereinfacht das Handling

Vorsicht Customer Programmierungen

Spezielle Programmierungen für Kunden sind insbesondere bei Updates eine Herausforderung, müssen diese auf korrekte Funktionsweise überprüft werden.

Ist ein CMS eine Frage des Marketing?

Auf den ersten Blick nicht. Vor allem nicht, wenn das CMS nur die Frage der Bedienung und der Technik beantworten muss. Geht es um Flexibilität und um die Möglichkeiten der Gestaltung im Frontend, sieht es anders aus: Aktionen kennzeichnen im Shop, auffallende Überschriften, Textelemente, Präsentation von Content relevanten Bildern und vieles mehr. Technik ist das eine, die Möglichkeiten das andere. Bedürfnisse sind im Vorfeld deshalb genau abzuklären.

Weiterführende Tipps zum Thema CMS Umbraco:

(c) raeber-marketing-blog.ch – überarbeitet am 10.12.2019 (ar)

Jesus Christus und seine Online-Vertreter unter der Lupe

Weihnachtszeit, heilige Zeit. Grund genug, den Begründer dieser christlichen Werte, Jesus Christus, und dessen Kultur unter die Lupe zu nehmen. Beziehungsweise seine Vertreter in der heutigen Zeit. Auch Kirchen haben erkannt, dass das Internet neue Kontakte schaffen kann. Wie gehen Kirchen-Vertreter mit Online-Medien um? Was sind Ihre Zielsetzungen und wie treten sie auf? Ich habe drei Webseiten aus dieser «Branche» angesehen, die Google mir unter der Suche «Jesus Christus» angezeigt hat. Dazu möchte ich zwei kritische Punkte aufführen, die mir immer wieder bei Kirchen auffallen:

  1. Das Beharren auf die für sich beanspruchte absolute Wahrheit und damit verbunden auch die oft schnelle Verurteilung anders denkender und anders lebender Menschen.
  2. Das oft fehlende Verständnis, welche Bedürfnisse heute gefragt sind.

Wer Kontakte via Internet knüpfen will, muss in den obigen Punkten umdenken. Es geht um Vertrauensgewinnung. Sonst geht nichts, nur die Kirchenmitglieder. Wir leben in einer Zeit, in der christliche Werte durchaus gefragt sind. Wie sie ankommen, wie sie aufgenommen werden, hängt von der Art und Weise der Botschaft und der Botschafter ab. Kommunikation mit nachvollziehbarem und überzeugendem Leben. Nur zu behaupten, dass man die Wahrheit kennt, genügt nicht. Sie muss passend dargestellt und ins heutige Leben konvertiert werden. Statt zu verurteilen, gilt es, Vertrauen zu gewinnen und aufzubauen. Das hat mit Respekt zu tun. Unter diesen Aspekten habe ich die folgenden Seiten analysiert.

Jesuschristus.ch – Begrüssung mit Schmalzlocken-Jesus

Hinter Jesuschristus.ch steht die «Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage» aus Zürich. So ist es zumindest aus dem Impressum zu entnehmen. Dort ist noch der Hinweis zur Webseite Kirche-Jesu-Christi.ch. Der Klick auf diesen Link zeigt (endlich), dass hinter Jesuschristus.ch die Mormonen-Bewegung steht. Diese Information sollte meiner Meinung nach für den unbeholfenen Besucher der Webseite dominanter und von Anfang an ersichtlich sein. Ob dies bewusst so gemacht ist, um Ängste vor einer für uns manchmal undurchsichtigen Kirche zu verhindern? Die Webseitenbetreiber wählen einen relativ einfachen Textstil. Für mich hat die Seite ein wenig zu sehr Schmalspur-Inhalt aufgrund der doch aussergewöhnlichen Aussagen, die gemacht, aber nicht genauer belegt werden. Vom Layout her besticht die Webseite durch den einfachen Aufbau mit viel Übersicht. Das Design ist alles andere als aktuell. Man hat das Gefühl, 2000 Jahre zurück versetzt zu werden. Auch Christus wird so dargestellt. Europäisch, mit einfachem Gewand, gut aussehend, vertrauenserweckendes Gesicht, aber eben doch nicht passend zur Kultur, aus der er stammt.

Jesuschristus.ch: Altes Design, gute Übersicht, aber keine klaren Verhältnisse betreffend Betreiber.

Jesuschristus.ch: Altes Design, gute Übersicht, aber keine klaren Verhältnisse betreffend Betreiber.

ref-500.ch – Ein Angebot des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes

Meine zweite Webseite, die ich begutachte, ist betreffend Adressat schon deutlicher. Auf den ersten Blick ist klar, dass es sich um den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund handelt, obwohl das gesetzlich erforderte Impressum nicht aufgeführt ist. Trotzdem, der Auftritt ist wesentlich moderner, man arbeitet mit Menschen und mit Bildern aus der heutigen Zeit und bietet statt fixfertiger Antworten Tipps mit Links, wo man sich über Jesus Christus informieren und sich selbst ein Bild machen kann. Das Design ist modern und wirkt nicht kirchenverstaubt. Inhaltlich geht es um 40 grundlegende Themen rund um den christlichen Glauben. Ich fühle mich hier sofort wohl und habe den Eindruck, man spricht die gleiche Sprache.

ref-500.ch: Modern und hilfreiche Themen

ref-500.ch: Modern und 40 hilfreiche Themen zum Selbststudium

ERF-Medien.ch: Über 40 Jahre Medienarbeit, die spürbar ist

Die dritte und letzte Webseite, die ich zum Thema Jesus Christus unter die Lupe nehme, ist ERF-Medien.ch. Hier führt mich Google direkt in das Dossier zum gewünschten Thema. Dort werden mir verschiedene Themen angeboten: Jesus Christus, Christliche Feiertage, Christliche Symbole, Sinnvoll Leben, alles verwandte Themen, die mich analog der 40 Themen von ref-500.ch weiterführen. Keine fertigen Antworten, keine eigene Darstellung oder rechthaberischen Ansprüche. Aber viele Wegweiser zu aktuellen Themensendungen aus Radio und Fernsehen. Basisinformationen, Interviews mit Fachpersonen, spontane Strassenumfragen. Abbilden, damit freie Meinungsbildung und Entwicklung möglich ist. Die Informationen kommen sauber strukturiert und nicht überladen entgegen.

RF-Medien: Über 40 Jahre Erfahrung mit Glauben und Medien

Mein Fazit zu Jesus Christus im Internet

Spontan stellt sich mir nach der Analyse die Frage: Ist es möglich, den Sohn von Gott, wie er sich selbst genannt hat, mit einer eigenen, speziellen Bilderwelt abzubilden, die nicht verstaubt wirkt? ERF-Medien zum Beispiel arbeitet mit einem Bild, das Spuren im Sand zeigt. Nach dem Motto «Auf den Spuren von Jesus Christus.» Damit zeigt man die Folgen seines Lebens und fordert gleichzeitig zur eigenen Spurensuche auf.

Inhaltlich bieten sich auf einer Webseite viele Möglichkeiten. Ref-500.ch und ERF-Medien.ch sind gute Beispiele, wie christliche Botschaft entstaubt, verständlich und mit positiven Impulsen vermittelt werden kann. Zu bemerken ist, dass alle drei genannten Betreiber visuell mit sich und den eigenen Werten eins geblieben sind: traditionell oder modern. Etwas darzustellen, das man nicht ist, zahlt sich nicht aus.

Eines meine ich zu erahnen: Würde Christus eine Webseite gestalten, wäre nicht er selbst, sondern zahlreiche Menschen jeden Alters abgebildet. Kranke, gesunde, satte, gebildete, fröhliche, unzufriedene, traurige. Vielfältigkeit und Leben pur!