Wer nicht wirbt, stirbt … und warum der wirbt, eben auch sterben kann.

Fehlerquellen in der Werbung

Dieser alte Slogan wird immer wieder zitiert. Meistens in Bezug mit potenziellen Kunden und meistens von Verkäufern, die ihre Werbung an den Mann oder die Frau bringen möchten. Und so wird fleissig geworben. Weil niemand sterben will und alle wissen, wer nichts macht, darf auch nichts erwarten. Manchmal wird im grossen und manchmal im kleinen Stil geworben. Ziele werden definiert, Rückmeldungen kontrolliert und am Schluss werden noch Fazite gezogen.

Werbung: Mit klaren Botschaften auffallen

Werbung: Mit klaren Botschaften auffallen

Hier eine kleine Auflistung, welche Fehlerquellen, uns tagtäglich wertvolle Kunden kosten können. Achtung: Viele Fehler passieren nicht nur in der Werbung, sondern im vorhergehenden und nachfolgenden Prozess. Sie werden aber meistens leider den Werbemassnamen zugeschrieben.

Der Weg zum Produkt

Immer noch passiert es, dass ich eine Werbung sehe, die bei mir Interesse auslöst. Schnell gehe ich auf die Webseite und finde … nichts! Der Werbende hat entweder vergessen auf der Startseite einen weiterführenden Link zu platzieren, oder der Direktlink oder QR-Code fehlte im Inserat. Was nicht gefunden wird, wird nicht verkauft. Der Weg zum Produkt muss so kurz wie möglich sein.

Verständlichkeit kommt vor der Kreativität

Plakate, Banner, Inserate etc. fallen auf. Das ist das Ziel. Manche davon ganz peppig, manche enorm aufdringlich. Zum Beispiel Banner, die die ganze Seite des Bildschirms verdecken. Der Besucher muss das Wegklickkreuz richtiggehend suchen. Die Botschaft ist zudem so derart komplex formuliert, dass sie niemand versteht. Klar, das ist auch eine Frage des Zieles, das man erreichen will. Manchmal gilt es nur aufzufallen. Nachhaltig Präferenzen zu schaffen. Hier gilt es im Vorfeld die möglichen negativen Konsequenzen der Werbung, genau abzuklären.

Wann werbe ich?

Als Pizzakurier kann ich zum Beispiel via Google AdWords Werbung, von 11 bis 13 h und von 17 h bis 21 h werben. Dann, wenn der Hunger am grössten ist. Der Newsletter sollte in der Regel nicht versendet werden, wenn schönes und heisses Wetter ist. Ausser Sie verkaufen kalte Getränke bzw. einfach Produkte, die zum Wetter passen.

Bedürfnis im Vorfeld genau abklären

Wo kein Bedürfnis ist, was nicht gesucht wird, kann nicht verkauft werden. Auch wenn Sie dazu ein grosses Budget sprechen. Die besten Geschäftsideen und Produktinnovationen scheitern, weil das Marktbedürfnis und die Mitbewerber im Vorfeld zu wenig abgeklärt wurden.

Fehlende Einzigartigkeit

Das Internet bietet einen enormen Fundus, um zu vergleichen, wie andere werben. Wenn daraus neue Ideen entstehen, ist der Vergleich sinnvoll. Wenn Ideen der Mitbewerber kopiert werden, fehlt der für den Verkauf so wichtige USP (einzigartiger Unterschied zur Konkurrenz). Im dümmsten Fall machen Sie Werbung für Ihren Mitbewerber.

Wiedererkennung fördert den Markenaufbau und so das Vertrauen

Ein Design muss einheitlich sein, durchgezogen werden und die Wiedererkennung fördern. So entsteht Markenaufbau und daraus langfristig Erfolg.

Halten Sie die gemachten Versprechen ein

Mit Anreizen wie «Kostenloser Test» etc. senkt man Hürden und schafft man Kontakte. Doch aufgepasst: Was als kostenlos deklariert ist, darf wirklich keine Kosten auslösen. Sonst bewirkt Werbung das Gegenteil.

Ziele in der Werbung

Sie wird fast immer am darauf erfolgten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen gemessen. Dabei rückt eines der wichtigsten Ziele völlig in den Hintergrund: Vertrauen schaffen. Wir öffnen uns auch nicht jedem Menschen, den wir nicht kennen. Dazu braucht es Zeit. Es braucht Informationen. Es braucht ein Image. Das baut man mit Werbung auf.

Mit der Werbung ist es wie mit überzeugenden Fotos. Der Erfolg wird mit der Planung festgelegt. Die Umsetzung ist das Resultat aller vorgängigen Überlegungen. Darum: «Leben kann verlängert werden», wenn man seine Hausaufgaben in der vorbereitenden Planung gründlich macht.

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