Die Bedeutung eines professionellen Webauftritts für politische Gemeinden

Bei den meisten beruflich Selbstständigen und Unternehmen ist die Wichtigkeit eines professionellen Webauftritts mittlerweile angekommen.

Doch auch für politische Gemeinden macht eine professionelle Repräsentation im Internet Sinn. Durch eine zentrale Anlaufstelle im Web wird die Konversation mit den Einwohnern gefördert, der administrative Aufwand erleichtert und die allgemeine Zufriedenheit  sichergestellt.

In diesem Artikel wird aufgezeigt, was zum professionellen Webauftritt einer politischen Gemeinde gehört.

Webauftritt der Gemeinde Hochfelden

Beispiel für einen professionellen Webauftritt einer politischen Gemeinde

Darum brauchen politische Gemeinden einen professionellen Webauftritt

Die Präsidentschaftswahl in den USA zeigte durch den «Fake-News» -Skandal auf eindeutige – leider negative – Weise, welchen Einfluss der gezielte Einsatz von Online-Botschaften auf ein Wahlergebnis haben kann. Es wurde deutlich, dass sich Menschen heutzutage vorwiegend im Internet politisch informieren und ihre Meinungen basierend auf Online-Profilen treffen.

Jede politische Gemeinde sollte daher im Internet durch einen professionellen Webauftritt vertreten sein, der die Menschen übersichtlich, authentisch und überzeugend informiert.

Was gehört zu einem professionellen Webauftritt?

Im Folgenden werden die Punkte aufgezählt, die zum professionellen Webauftritt einer politischen Gemeinde gehören.

  1. Logo

Ein markantes Logo mit Wiedererkennungswert fungiert wie ein Botschafter. Es sollte in seiner Gestaltung die Werte der politischen Gemeinde widerspiegeln und sowohl in Farbe als auch in Schwarz-Weiss gut aussehen. Das Logo kann für politische Gemeinden besondere Bedeutung haben, weil es als Symbol gleichzeitig eine Identifikationsfläche für die Bewohner der Gemeinde ist.

Viele politische Gemeinden entscheiden sich daher, ein Wappen auf der Website abzubilden.

  1. Usability

Unter Usability versteht man die Nutzerfreundlichkeit einer Website. Die Website muss dem Nutzer eine angenehme, positive Erfahrung bieten. Dazu gehören beispielsweise:

  • Schnelle Ladezeiten
  • Ein übersichtliches Menü
  • Gut lesbare Schriften
  • Eindeutige Seitennavigation
  • Interne Verlinkungen
  • Ansprechendes Design

Die Usability ist auch insofern wichtig, dass je mehr Zeit der Nutzer auf der Website verbringt, desto besser die Website von Google bewertet wird, was letztendlich in einer höheren Sichtbarkeit auf der Suchmaschine resultiert. Für politische Gemeinden, die z.B. den Tourismus in der Gegend ankurbeln wollen, kann das besonders wichtig sein.

  1. Responsives Design

Vor einigen Jahren galt noch die Maxime, dass eine Website möglichst starr und auf allen Geräten gleich aussehen sollte. Die Nutzung des Internets hat sich jedoch geändert, viele Menschen benutzen das Smartphone oder Tablet zum Surfen im Web. Ein «responsives»  Design bedeutet, dass die Website in Bezug auf Layout, Buttons etc. sowohl für Desktop als auch für alle mobilen Endgeräte optimiert ist.

  1. Unterstützung bei der Administration

In einer Gemeinde muss die Politik den aktiven Austausch mit den Bürgern suchen, mit regelmässiger Rückmeldung arbeiten und handeln, sobald die Zufriedenheit der Bewohner  sinkt. Eine Website, die die Konversation mit den Einwohnern fördert, erleichtert den Aufwand enorm.

Über Formulare können die Bürger z.B. Kontakt mit Politikern aufnehmen und ihre Meinung äussern, ein Email-Newsletter kann über geplante Projekte und Statistiken informieren. Auch kann beispielsweise ein Chat-Bot eingerichtet werden, bei dem Nutzer in Echtzeit Antworten auf ihre Fragen erhalten. Die Wirtschaft wird durch ein übersichtliches Portal gefördert, in dem alle lokalen Geschäfte und Dienstleister vertreten sind.

Bürger haben dadurch eine direkte Anlaufstelle und merken, dass sich um sie gesorgt wird.

Weitere Elemente, die der Webauftritt enthalten kann, sind z.B.:

  • Stellenausschreibungen
  • Fundanzeigen
  • Lokaler Veranstaltungskalender
  • Download wichtiger Formulare, z.B. Baubewilligung oder Familienbeihilfe
  • Termine der Müllabfuhr, Wasserzählerüberprüfung etc.

Fazit: Jede politische Gemeinde, die bisher noch über keinen professionellen Webauftritt verfügt, verpasst die positiven Effekte einer ansprechenden Repräsentation im Internet. Die Vorteile sind eindeutig und die Kosten für die Aufsetzung vergleichsweise gering.

Weiterführende Tipps

P+S-Werbung – Beispiel einer Webagentur, die Webauftritte für Gemeinden konzipiert und umsetzt.

 

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